Das richtige Bett für Sie - Der große Bettenratgeber

Die Suche nach dem richtigen Bett und der richtigen Matratze gestaltet sich oftmals schwieriger als man anfangs denkt. Das Bett zu klein, die Matratze zu weich und der Lattenrost ist auch nicht optimal. Solche Probleme kennt jeder. Was Sie beim Bettenkauf beachten sollten, können Sie hier nachlesen.

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Bett KHG Duett

Das richtige Bett

Viele Menschen können nachts nicht richtig schlafen. Nicht immer liegt das an Schlafstörrungen. Vielleicht haben Sie auch einfach noch nicht das richtige Bett für sich selbst gefunden. Es gibt einige Dinge beim Bett Kauf zu beachten. Wir zeigen was.

1. Die richtige Länge des Bettes: Ihr Bett sollte 10-20 cm länger als Sie selbst sein. Pro Person sollte das Bett außerdem 100 bis 120 cm breit sein. Nachts drehen und wenden wir uns zahlreiche Male, dafür braucht man Platz. Jede Nacht wechseln wir zudem 40 bis 60 Mal unsere Schlafposition. Darum sollte Ihr Lattenrost ebenfalls sehr flexibel und anpassungsfähig sein.

2. Die richtige Höhe: Vor einiger Zeit ging der Trend noch zu immer flacher werdenden Betten. Mittlerweile strebt man nach Höhe. Das Aufstehen ist aus hohen Betten viel angenehmer und rückenschonender. Besonders für ältere Menschen und Personen mit Rückenbeschwerden sind diese Bettgestelle optimal. Bei solchen Problemen achten Sie darauf, dass Ihr Bett mindestens 50 cm hoch ist.

3. Praktisch und Platzsparend: Oft fehlt der Platz für ein großes Bett und man kauft ein eigentlich zu kleines Bett. Kaufen Sie lieber das große Bett, aber dafür mit praktischem Bettkasten. So sparen Sie Platz für eine zusätzliche Kommode und verstauen einfach alles praktisch unter Ihrem Bett. Achten Sie darauf, dass die Matratze noch weiterhin belüftet werden kann. Wird die Belüftung blockiert, wird das Bettmilieu langsam aber sicher immer feuchter und das Schlafklima wird zerstört.

4. Punktelastisch und angepasst: Ein Bett muss punktelastisch sein. Die Auflagefläche sollte sich punktgenau an Ihren Körper anpassen. Funktionieren tut dies nur, wenn Matratze und Lattenrost genau auf einander abgestimmt sind. Ein nicht passender Lattenrost kann die ganze Stützleistung der Matratze zunichtemachen und Sie plagen sich mit Rückenschmerzen durch schlaflose Nächte. Lattenrost und Matratze sind ein System.

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Matratzen-Guide

Die richtige Matratze zu finden ist nicht so leicht. Es gibt zahlreiche Faktoren auf die Sie achten müssen, um dem erholsamen Schlaf einen Schritt näher zu kommen. Immerhin verbringen Sie viele Stunden in Ihrem Bett und diese sollen schließlich erholsam und angenehm sein. Bevor Sie jedoch eine neue Matratze kaufen, liegen Sie unbedingt Probe. So finden Sie heraus, was Ihnen gefällt. Wir haben einige Punkte für Sie zusammengestellt, damit Sie die richtige Matratze für sich finden können.

1. Auf die Größe kommt es an
Wie Groß soll Ihre neue Matratze sein? Die Größe der Matratze sollte der des Bettes entsprechen. Ist sie zu klein, passt sie zwar in den Bettrahmen, aber es bleiben unschöne und nicht nutzbare Lücken. Ist die Matratze zu groß, steht sie über und es entstehen Unebenheiten. Eins ist klar, passt die Matratze nicht zum Bett, bringt Sie Rückenschmerzen statt Erholung. Generell sollte Ihr Bett ca. 10 cm länger sein als Sie selbst. Dies gilt somit auch für die Matratze. Matratzen gibt es, wie auch Betten, in Standard-Größen und in Sondergrößen.

                                                   Standard-Größen                                                     Sondergrößen                                                Sondergrößen
  80 x 200  80 x 190120 x 210
  90 x 200  80 x 210 120 x 220
100 x 200  80 x 220120 x 220
120 x 200  90 x 190140 x 210
140 x 200  90 x 190140 x 220
160 x 200  90 x 190160 x 210
180 x 200100 x 210160 x 220
200 x 200100 x 220180 x 220

2. Härtegrad beachten
Welchen Härtegrad benötigen Sie? Ist die Matratze zu weich oder zu hart für Sie, können Sie nicht erholsam schlafen. Beim Härtegrad müssen Sie Ihr Körpergewicht beachten. Je schwerer, desto härter sollte die Matratze sein. Beachten Sie auch, ob Sie Bauch- oder Seitenschläfer sind. Für Bauchschläfer eignen sich zu weiche Matratzen eher weniger und für Seitenschläfer sind zu harte Matratzen nicht empfehlenswert. Die Matratze ist dann optimal für Sie, wenn sie an Hüfte und Schultern nachgibt und gleichzeitig Beine und Taille stützt. Ist sie zu weich, hängt die Wirbelsäule durch. Ist sie zu hart, sinken Becken und Schulter nicht ein und es kommt zu einer Krümmung der Wirbelsäule. Es gibt fünf verschiedene Härtegrade.

  • Härtegrad 1: Sehr weich (geeignet bis 65kg)
  • Härtegrad 2: Weich (geeignet bis 80kg)
  • Härtegrad 3: Normal (geeignet bis 100kg)
  • Härtegrad 4: Hart (geeignet bis 120kg)
  • Härtegrad 5: Sehr hart (geeignet bis 160 kg)
Boxspringbett Ivio Lugano

3. Hoch hinaus
Wie hoch soll Ihre neue Matratze sein? An der Höhe der Matratze kann man in der Regel die Qualität erkennen. Hohe Matratzen zeichnen sich oftmals durch eine bessere Qualität aus. Die Matratzenhöhe ist in drei Höhen unterteilt.

  • Flach: bis 15 cm
  • Mittel: ca. 16 cm bis 20 cm
  • Hoch: ab 21 cm

4. Temperatur
Bei welcher Schlafzimmer-Temperatur schlafen Sie am besten? Die Temperatur im Schlafzimmer hat ebenfalls einen Einfluss auf die Matratze. Viele Materialien entfalten ihre optimale Qualität erst bei bestimmten Temperaturen. Die ideale Schlafzimmer-Temperatur liegt zwischen 16°C und 18°C.

5. Preis
Was wollen Sie für Ihre neue Matratze ausgeben? Bei Matratzen gibt es eine große Preisspanne. Nicht immer ist ein hoher Preis ausschlaggebend für eine hohe Qualität. Sie sollten erst einmal darauf achten, ob Ihre Wunschmatratze auch für Sie geeignet ist. Wenn der Preis für Sie dann noch stimmt, schlagen Sie zu. Generell sollte man bei einer Matratze nicht knausern. Sonst stehen Sie in einem Jahr wieder vor dem gleichen Problem und plagen sich mit Rückenschmerzen. Erneuern Sie Ihre Matratze aber spätestens nach 10 Jahren. Schlafen Sie auf einer durchgelegenen Matratze, bekommt Ihr Körper nicht genug Halt. Auch aus hygienischen Gründen sollten Sie nicht länger als 10 Jahre auf ein und derselben Matratze nächtigen.

Checkliste: Richtig liegen

  • Probe liegen
  • Gute Höhe
  • Schlafzimmer-Temperatur zwischen 16°C und 18°C
  • Matratze nicht älter als 10 Jahre
  • Angepasster Lattenrost
  • Bauch- oder Seitenschläfer
  • Hüfte und Schultern geben nach, Taille und Beine gestützt
  • Wirbelsäule nicht gekrümmt
  • Matratze 10 cm länger als Sie selbst
  • Matratze passend zum Bett
  • Richtiger Härtegrad
  • Matratze nicht auf den Fußboden legen
  • Rund 60 cm Abstand zum nächsten Fenster

Lattenrost-Guide

Das Schlafen wird erst mit einem passenden Lattenrost angenehm und erholsam. Die Matratze wird durch die richtige Unterfederung unterstützt und auf der Unterseite gleichzeitig ordentlich belüftet. Das richtige Abstimmen von Matratze und Lattenrost ist sehr wichtig, um Rückenschmerzen und schlaflosen Nächten vorzubeugen. Schaffen Sie sich zu einer neuen Matratze unbedingt den dazu passenden Lattenrost an. Der falsche kann die Matratze nämlich deutlich schneller abnutzen und die Liegeeigenschaften können verloren gehen. Bei Federkernmatratzen verzichten Sie besser auf verstellbare Lattenroste. Der Grund dafür ist, dass sich Federkernmatratzen schlecht biegen lassen. Ebenfalls können die Federn an der abgeknickten Stelle nicht richtig arbeiten. Das wirkt sich dann auf den Liegekomfort aus und schädigt die Matratze. Bei Kaltschaum- und Latexmatratzen müssen Sie allerdings keine Bedenken haben. Sie sind sehr biegsam und sind somit gut für verstellbare Lattenroste geeignet. Bei Viscomatratzen sollten Sie auf die Dicke des Viscokerns achten. Umso dicker der Kern, umso schlechter lässt sich die Matratze biegen. Hier einige Dinge, die Sie beim Kauf beachten sollten.

Lattenrot mit Härtegradverstellung

1. Größe
Wie groß soll Ihr Lattenrost sein? Ihr Lattenrost muss an Ihr Bett angepasst sein und die gleiche Größe wie Ihre Matratze haben. Ab einer Bett- und Matratzenbreite benötigten Sie zwei Lattenroste. Die Matratze würde sonst durchhängen. Nur so kann eine optimale Gewichtsverteilung gewährleistet werden.

2. Höhe
Welche Höhe hat Ihre Matratze? Ist Ihre Matratze hoch, ist die Einlasstiefe des Bettgestells sehr wichtig. Sie müssen die Art Ihres Lattenrostes anhand der vorhandenen Matratzenhöhe auswählen. Sonst liegen Sie zu hoch oder zu niedrig, wie in einer Kuhle.

3. Liegezonen
Hat Ihre Matratze Liegezonen? Es ist sehr wichtig zu wissen, ob und welche Liegezone Ihre Matratze besitzt. Nur mit dem richtigen Lattenrost kann sich die Matratze optimal an Ihren Körper anpassen. Es gibt vier verschiedene Liegezonen.

  • 3 Zonen
  • 5 Zonen
  • 7 Zonen
  • 9 Zonen

4. Preis
Wie auch bei einer Matratze, sollten Sie sich im Klaren sein, wie viel Geld Sie ausgeben möchten. Teuer ist nicht immer besser, Sie sollten jedoch auch nicht unbedingt zur billigsten Variante greifen. Wichtig ist, dass Ihr Lattenrost passend zur Matratze ausgewählt ist.

5. Mittelzonenverstärkung
Die Mittelzonenverstärkung ist für die ergonomisch korrekte Lagerung der Wirbelsäule zuständig. Diese Zone befindet sich im mittleren und unteren Rückenbereich beim Lattenrost und beinhaltet fünf bis neun Leisten. Abhängig von der Schlafposition und dem Körpergewicht kann man die Flexibilität in diesem Bereich regulieren. Dabei gibt es zwei Schieber-Systeme: T-förmiger Schieber und O-förmiger Schieber.

  • T-förmiger Schieber: zwei nebeneinanderliegende Leisten und eine weitere Leiste unterhalb sind miteinander verbunden. So kann die wirkende Kraft nach unten übertragen werden. Schieben Sie die T-förmigen Schieber in Richtung Bettmitte, werden die Leisten in diesem Bereich fester.
  • O-förmiger Schieber: fixiert von unten her eine Hilfsleiste. Sie können einstellen, ob der wirkende Druck komplett, teilweise oder gar nicht auf diese Hilfsleiste übertragen werden soll. Sind die Schieber in der Mitte des Lattenrosts, liegen Sie weicher, weil die Leisten durch diese Anordnung stärker nachgeben.

Je nach Körpergewicht, Beschwerden und Schlafposition müssen Sie die Schieber individuell für sich selbst anpassen. Es gibt eine Grundeinstellung für ein Körpergewicht von ca. 60 kg und eine für ein Körpergewicht von ca. 80 kg. Ebenfalls kann man die Schieber so einstellen, dass sie Lendenwirbel und Lordosen stützen. Für Bauchschläfer gibt es die sogenannte Bauchschläfer-Brücke.

Lattenrost für hohes Körpergewicht
Das eigene Körpergewicht spielt beim Betten-, Matratzen- und Lattenrostkauf eine große Rolle. Für Personen mit sehr hohem Körpergewicht gibt es spezielle XXL-Lattenroste. Diese speziellen Roste sind zusätzlich verstärkt und haben deutlich mehr Federleisten als andere. Sie verfügen außerdem über eine differenzierte Verstellmöglichkeiten innerhalb der Mittelzonenverstärkung. So liegen Sie auch mit einem höheren Körpergewicht noch ergonomisch korrekt.

Matratzenzonen

Checkliste: Kauf eines Lattenrostes

  • Auf das Körpergewicht angepasst
  • Passend zum Bettrahmen
  • Passend zur Matratze
  • Flexible Leisten
  • Leisten in flexiblen Kappen gelagert
  • Zoneneinteilung der Matratze beachten
  • Kopf- und Fußteil verstellbar/nicht verstellbar
  • Bei elektrischen Modellen: ausreichende Bodenfreiheit
  • Schaummatratze: Leistenabstand max. 3-4 cm
  • Doppelbett: randlose Unterfederung
  • Richtige Einstellung der Mittelzonenverstärkung

Betten für Senioren

Ältere Menschen sollte man auch das Aufstehen und das Zubettgehen so einfach wie möglich machen. Seniorenbetten sind in der Regel herkömmliche Betten, die etwas höher sind. Die Bett Höhe ab 50 cm wird auch als Senioren- oder Komforthöhe bezeichnet. Aufgrund der höheren Liegefläche ist es viel einfacher, zu Bett zugehen und auch wieder aufzustehen. Oftmals werden auch Pflegebetten als Seniorenbetten bezeichnet. Bei Pflegebetten handelt es sich in der Regel um Einzelbetten mit einer geschweiften Bettseite. Auch üblich ist eine höhenverstellbare Rahmenhalterung, welche die Auflagehöhe für den Lattenrest verstellen kann. Durch die hohen Bettseiten, kann die Person ebenfalls viel leichter aufstehen und seitlich auf der Bettkante sitzend, die Beine fast schon durchstrecken. So wird älteren Menschen das in den Stand kommen erleichtert.

Seniorenbett Astoria

Betten für Rückenkranke

Wachen Sie jeden Morgen mit Rückenschmerzen und kaum erholt auf, sollten Sie Ihre Bettenwahl überdenken. Bei Rückenbeschwerden ist die Wahl des richtigen Bettes besonders wichtig. Nach einem Bandscheibenvorfall liegt man auf der Seite meistens bequemer, als auf Bauch oder Rücken. Wichtig ist hier, dass die Matratze im oberen Bereich weich ist und sich der Körperkontur anpasst. Optimal ist es, wenn sie an Hüfte und Schultern nachgibt und gleichzeitig die Beine und die Taille stützt. Auch die Wirbelsäule darf auf keinen Fall durchhängen. Achten Sie auch darauf, nicht zu lange am Stück zu liegen, egal wie bequem Ihre neue Matratze ist.

Betten für Allergiker

Für Allergiker ist es besonders knifflig ein passendes Bett zu finden. Hier spielt nicht nur die Frage nach Bequemlichkeit eine Rolle, sondern auch die der Verträglichkeit. Achten Sie darauf, dass Ihre Bett-Materialien bei 60°C waschbar sind. Diese Temperaturen töten Hausstaub-Milben zuverlässig ab. Ihre Bettausstattung sollten sie regelmäßig alle 6 bis 8 Wochen waschen und jede Woche neubeziehen. So entziehen Sie den Milben ihre Nahrungsgrundlage. Außerdem sollten Sie Ihr Schlafzimmer morgens und abends ordentlich lüften. Wählen Sie ein Bettgestell, wo die Matratze genügend Raum zum Lüften hat. Lattenroste mit wenig bis keinem Bodenabstand und Bettkästen sollten Sie vermeiden. Für den Matratzenkern wählen Sie am besten besonders atmungsaktive Materialien. Um die Matratze zusätzlich zu schützen nutzen Sie ein waschbares Unterbett.

2. Allergiker

Allergiker – Was Sie beim Bettenkauf beachten sollten
Die Nase verstopft, tränende Augen und Halsschmerzen. Klingt ganz nach einer Erkältung. Treten diese Symptome allerdings nur morgens und abends im Bett auf, sollten Sie die Schuld bei Ihrem Bett suchen. Handelt es sich vielleicht um eine Allergie? Ob und wovon sie ausgelöst wird, können Sie hier nachlesen.

Das Bett als Quelle Ihrer Allergie

Menschen mit Hausstauballergie reagieren allergisch auf Staub, welcher sich in jedem Haus und jeder Wohnung befindet. Staub besteht hauptsächlich aus faserigen Bestandteilen unserer Kleidung. Aber auch Krümel, Haare und Hautschuppen sind im Hausstaub enthalten. Die Hausstaubmilben ernähren sich genau von diesen im Staub enthaltenen Hautschuppen. Aber nicht nur Hausstaub bietet Potential für Allergien. Im Schlafzimmer und speziell im Bett gibt es noch mehr Allergieherde. Lesen Sie hier, was Sie als Allergiker beachten sollten.

Bettwäsche

Kopfkissen und Bettdecke
Bei Kopfkissen, Bettdecke und Bezug müssen Sie als Allergiker einige Dinge beachten, um morgens erholsam aufzuwachen. Die Bettwaren sollten mindestens bei 60 Grad waschbar sein, besser ist ein Waschgang bei 95 Grad. Nur so können auch alle Milben beim Waschen abgetötet werden. Als Füllmaterial bieten sich hier synthetische Fasern an. Achten Sie außerdem auf einen Atmungsaktiven Bezug aus reiner Baumwolle. Auch Bettwäsche aus Kapok ist für Allergiker sehr empfehlenswert. Kapok Bettwäsche verfügt über natürliche Bitterstoffe gegen Milben und Motten. Schütteln Sie Ihr Kopfkissen und Ihre Bettdecke nie sofort nach dem Aufstehen auf. Beim Schlafen verlieren Sie so einiges an Hautschuppen und Schweiß. Die Bettdecke muss erst einmal abtrocknen. Trockene Umgebung mögen Milben nämlich gar nicht und durch das Lüften werden Sie ebenfalls eingeschränkt. Lüften Sie Ihre Bettdecke auch von Zeit zu Zeit im Freien. Entfernen Sie dazu die Bezüge, schütteln Sie die Decke auf und lassen Sie sie einige Stunden draußen hängen. Kopfkissen und Bettdecken lösen nicht nur Hausstauballergien aus, sondern auch Allergien, die mit den Füllstoff im Zusammenhang stehen. Federn, Daunen und Naturhaar verursachen unterschiedliche Allergien. Einige Menschen reagieren auf Keratin, welches in Federn enthalten ist, allergisch. Wenn Sie davon betroffen sind, achten Sie beim Kauf von Decke und Kissen auf das Füllmaterial und wählen Sie ein für Sie passendes Material aus. Kissen und Decke sollten mindestens alle 12 Wochen gewaschen werden, häufigeres Waschen ist natürlich immer besser. Viele Allergiker haben ebenfalls mit Inhaltstoffen und Duftstoffen chemischer Waschmittel zu kämpfen. Nutzen Sie also am besten Waschmittel auf pflanzlicher Basis ohne optische Aufheller. Es gibt auch Milbendichte Bettbezüge, mit denen Sie sich vor Milben schützen können. Mit diesen speziellen Encasing-Bezügen verhindern Sie einen direkten Kontakt zu den milbenallergen aus Matratze, Kissen und Decke. Hier noch einmal alle wichtigen Punkte im Überblick:

  • Kochfest (Waschgang bei 95 Grad), mindestens 40 min
  • Synthetische Fasern als Füllmaterial
  • Atmungsaktiver Bezug aus reiner Baumwolle
  • Schadstoffgeprüfte Bettwäsche
  • Kopfkissen und Bettdecke täglich lüften
  • Bettwaren nicht sofort aufschütteln
  • Mindestens alle 12 Wochen waschen
  • Waschmittel auf pflanzlicher Basis
  • Milbendichte Bettbezüge

Bettgestell für Allergiker

Polsterbetten sind ideal für Milben. Allergiker bekommen hier schnell Probleme. Auch bei der Wahl eines Bettes aus Holz und Metall sollten Sie vorsichtig sein. Lacke, Farbstoffe und chemische Klebstoffe können bei Allergikern eine Kontaktallergie auslösen und das erholsame Schlafen in einen Alptraum verwandeln. Für Sie empfehlen sich besonders Betten ohne Bettkasten und Lattenroste, die noch genug Platz zum Lüften bieten. Als Allergiker sollten Sie auf ein Boxspringbett verzichten. Ein Matratzenüberzug ist nur bei der oberste Matratze möglich. Ein allergendichter Schutz fehlt jedoch für die unteren Matratzen und Polsterauflagen. Zusätzlicher Schutz ist durch das zusammenhängende Bettgestell ebenfalls nicht möglich. Für Hausstaubmilben sind Polsterbetten und Boxspringbetten ein hervorragender Lebensraum. Lederbetten eignen sich besonders gut für Allergiker. Bei Betten aus Holz und Metall, sollten Sie auf die verwendeten Lacke achten, aber ansonsten sind diese auch eine gute Alternative zu Polsterbetten und Boxspringbetten.

Matratze und Lattenrost

Matratze milbenfrei bekommen

Die Matratze ist ein großer Brandherd für Allergien. Hausstaubmilben fühlen sich dort sichtlich wohl. Der Kot der kleinen Spinnentiere löst nicht nur Erkältungsähnliche Symptome aus, sondern auch juckende Ohren und asthmatische Reaktionen. Hier müssen Sie unbedingt auf das richtige Material Ihrer Matratze achten. Nicht nur Hausstaubmilbenallergiker, sondern auch Tierhaarallergiker können bei der falschen Wahl Beschwerden bekommen. Ihre Matratze sollte nicht älter als 8 Jahre sein und Sie sollten sich einen milbendichten Encasing-Bezug anschaffen. So verhindern Sie den direkten Kontakt mit den milbenallergen und schützen Ihre Matratze zusätzlich. Im Schlafzimmer sollte immer ein trockenes Schlafklima herrschen. Milben pflanzen sich besonders in feuchter und warmer Umgebung fort. Ein feuchtes Klima fördert ebenfalls die Schimmelproduktion. Neben Hautschuppen ernähren sich Hausstaubmilben auch von Schimmelsporen. Wichtig ist ebenfalls eine klimaaktive Matratze. Diese reguliert den Feuchtigkeitsaustausch innerhalb der Matratze und sorgt für ein trockenes Schlafklima. Durch regelmäßiges Wenden der Matratze wird der Trocknungsvorgang unterstützt. Ganz vertreiben lassen sich die Hausstaubmilben aus der Matratze nie. Es gibt jedoch einige Wege und Tipps, die Population einzudämmen. Matratzen aus Material mit tierischem Eiweiß, sind nicht empfehlenswert. Diese Materialien sind: Rosshaar, Wolle, Kamelhaar. Menschen mit Tierhaarallergie kommen so nur wenig in den Genuss einer erholsamen Nacht. Wählen Sie am besten eine Matratze mit abnehmbarem Bezug. Diesen können Sie regelmäßig bei mindestens 60 Grad waschen. Milben und allergener Milbenkot werden so herausgewaschen. Die Matratzenbezüge sollten Sie alle 6-8 Wochen waschen. Antibakterielle Bezüge verhindern das Einnisten von Schimmel, Bakterien und Milben. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Matratze auf Schadstoffe geprüft ist. Allergiker reagieren oft extremer auf viele Materialien und Füllstoffe. Zur besseren Übersicht:

  • Matratze nach max. 8 Jahren austauschen
  • Trockenes Schlafklima
  • Abnehmbarer Matratzenbezug
  • Antibakterielle Bezüge
  • Bezug alle 6 bis 8 Wochen waschen
  • Kein Matratzenkern aus tierischen Eiweiß (Rosshaar, Wolle, Kamelhaar)
  • Regelmäßiges Wenden
  • Schadstoffgeprüfte Materialien und Füllstoffe

Matratzenreinigung

Matratzenbezüge und Bettwaren lassen sich einfach in der Waschmaschine reinigen. Die Matratze an sich gestaltet sich schon etwas aufwändiger. Schweiß, Hautpartikel und Schimmel können sich von Zeit zu Zeit in der Matratze anlagern. Für Milben, Bakterien und Keime der perfekte Nährboden. Dies stellt eine hohe Belastung für Allergiker dar. Lesen Sie hier nach, wie Sie Ihre Matratze chemiefrei reinigen können.

1. Matratzenreinigung
Matratzenbezüge und Bettwaren lassen sich einfach in der Waschmaschine reinigen. Die Matratze an sich gestaltet sich schon etwas aufwändiger. Schweiß, Hautpartikel und Schimmel können sich von Zeit zu Zeit in der Matratze anlagern. Für Milben, Bakterien und Keime der perfekte Nährboden. Dies stellt eine hohe Belastung für Allergiker dar. Lesen Sie hier nach, wie Sie I1. Allergen Belastung ermitteln
Führen Sie auf einem kleinen Teil der Matratze eine Matratzenreinigung zur Probe durch. Im nächsten Schritt wird durch einen Allergentest die Höhe der Konzentration des guaninhaltigen Milbenkots innerhalb der Matratze festgestellt. Daran erkennen Sie, ob eine Reinigung nötig ist.
2. Allergenen Schmutz entfernen
Nutzen Sie dafür ein spezielles Gerät zur Matratzenreinigung. Dieses Gerät erzeugt auf der Matratzenoberfläche hochfrequente Schwingungen. Schmutzpartikel werden so bis in den Matratzenkern gelöst, pulverisiert und durch ein Vakuum entfernt. Durch die hohe Saugleistung dringt das Spezialgerät tief in die Matratze ein und entfernt Allergene und Schmutz gründlich.
3. Abtöten von Milben, Bakterien und Keimen
Durch UVC-Strahlen wird die sichere Abtötung von Milben, Bakterien und Keimen gewährleistet. Bearbeiten Sie beide Seiten der Matratze mit dem UVC-Strahler. So werden Mikroorganismen in der gesamten Matratze erfasst und abgetötet.
4. Verwendung von Milbenspray
Nach der Reinigung besprühen Sie Ihre Matratze am besten noch mit Antimilbenspray. Für Allergiker sind diese Mittel frei von Duft- und Farbstoffen. Sprühen Sie das Milbenmittel gleichmäßig über die komplette Matratze. So können Sie einen schnellen Widerbefall verhindern. Die Matratze bleibt nach dieser Reinigung ca. 6 bis 12 Monate hygienisch sauber.
atratze chemiefrei reinigen können.

Gesunder und erholsamer Schlaf mit dem richtigen Kissen

Wer nachts nicht gut schläft und sich nicht erholen kann, ist am Morgen gerädert und möchte am liebsten nicht aufstehen. Doch viele Menschen denken dabei gar nicht, dass es an der Matratze oder gar am Kissen liegen könnte, wenn der Schlaf nicht erholsam ist. Doch gerade diese beiden Faktoren spielen beim Schlaf eine besonders wichtige Rolle. Daher ist nicht nur eine hochwertige Matratze, sondern auch das richtige Kissen sehr wichtig, um die Schlafenszeit zur Erholung nutzen zu können. Hier möchten wir Ihnen viele wissenswerte Informationen rund ums Thema Kissen geben, damit auch Sie in Zukunft einen gesunden und erholsamen Schlaf haben.

3. Kissen

Welche Aufgaben sollte ein Kissen erfüllen?
Ein Kissen dient nicht nur dazu, den Kopf weich zu lagern. Es hat wesentlich mehr Aufgaben zu erfüllen, die für einen gesunden Schlaf und eine gute Haltung wichtig sind. Ein Kissen hat die Aufgabe, die Halswirbelsäule in der richtigen Form, also der natürlichen S-Form, zu halten. Weiterhin stützt es den Hals- und Nackenbereich wie auch den Kopf. Dabei darf es allerdings nicht zu hart sein, da sonst die wichtige Flexibilität verloren geht. Flexibel muss es vor allem deshalb sein, da der Mensch in der Nacht seine Position mehrmals wechselt und sich das Kissen besser anpassen kann, wenn es flexibel ist. Zu harte Kissen können sich nicht der individuellen Kopfform anpassen und die Funktion der Blutgefäße wie auch der Nerven beeinträchtigen.

Welche Kissen gibt es?

Die Vielfalt der Kissen ist enorm und neben normalen Federkissen
finden Sie

  • Mikrofaserkissen
  • Naturhaarkissen
  • Nackenstützkissen
  • Körnerkissen

Weiterhin sind alle Kissen in unterschiedlichen Größen wie auch Füllungsmenge
erhältlich. Während die Einen es lieber etwas weicher mögen, schwören Andere
auf ein festes, fast hartes Kissen. Jedoch hat jeder Mensch andere Schlafge-
wohnheiten und selbst, wenn Sie ein weiches Kissen mögen, heißt es nicht,
dass es auch ideal für Ihre Schlafgewohnheit ist. Seitenschläfer benötigen
andere Kissen wie Bauch- oder Rückenschläfer. Nur so können der Kopf und der
Nacken richtig gestützt werden und somit wird auch der Schlaf gesund und erholsam.
 

Welches Kissen ist für welche Schlafposition geeignet?

Jeder Mensch hat eine bestimmte Position, in der er gerne einschläft. Doch auch
die Füllung des Kissens ist ein wichtiger Aspekt, um gut einzuschlafen. Ist der
Nacken dabei nicht richtig gestützt, kann dies langfristige Probleme verursachen
und außerdemkönnen auch Schmerzen im Nackenbereich auftreten. Weiterhin
können vermehrt Kopfschmerzen auftreten, die oftmals unerklärlich sind. Dies liegt meist daran, dass sich so der Körper im Schlaf nicht entspannen kann und schneller verkrampft, wenn das Kissen nicht richtig gewählt wurde. Schnell kann dabei der Kopf regelrecht „abknicken“ und so die Hals- und Nackenmuskulatur überdehnen. Daher sollte jeder, der morgens mit Kopf- und Nackenschmerzen aufwacht ein anderes Kissen wählen, damit diese Verspannungen und Schmerzen der Vergangenheit angehören.

Rückenschläfer
Rückenschläfer benötigen ein Kissen, das die Nackenhöhlung, das ist der Bereich zwischen Schulter und Hinterkopf, ausfüllt. So wird der Kopf- und Nackenbereich gestützt und Entlastung gewährleistet. Allerdings sollte das Kissen auch nicht zu hoch sein, damit man relativ flach im Bett liegt und die Wirbelsäule ihre natürliche S-Form beibehält.
Seitenschläfer
Die meisten Menschen schlafen auf der Seite und somit muss das Kopfkissen den Bereich zwischen Schulter und Hals ausfüllen und den Kopf hochhalten. So wird gewährleistet, dass der Kopf nicht abknickt und der Nacken nicht überstreckt wird. Empfehlenswert ist dabei auch ein Nackenstützkissen, welches sehr gut für Seitenschläfer geeignet ist. Wichtig ist dabei vor allem, dass das Kopfkissen nicht zu weich ist, da es sonst zu flexibel ist und die Tragfähigkeit, wie auch das Abstützen des Kopfes nicht mehr gewährleisten kann.
Bauchschläfer
Ein Bauchschläfer fühlt sich besonders wohl, wenn er ein flaches Kissen hat. Viele Bauchschläfer verzichten sogar ganz auf ein Kopfkissen, da sie sonst zu hoch liegen und der Nacken am Morgen total verspannt ist. Außerdem wird, durch die seitliche Kopfhaltung, die Halswirbel zusätzlich stark belastet, da so die Wirbelsäule praktisch noch ein Stückchen gebogen wird. Bauchschläfer ziehen oftmals flache Naturhaarkissen vor, die individuell befüllbar sind. Während der Einschlafphase ist das Kissen dann flach und dreht man sich nachts, kann das Kissen so geknautscht werden, dass es auch hier als eine gute Stütze dient.
Menschen mit breiten Schulter
Auch Menschen, die breite Schulter haben, sollten auf das richtige Kissen achten. Denn diese brauchen oft ein höheres Kissen als etwa zierliche Frauen. Ebenso benötigen Menschen mit Übergewicht deutlich höhere Kissen, damit die Schultern nicht in die Matratze einsinken können und so Verspannungen hervorrufen. Wird der Kopf höher gelagert, verhindert dies das Einsinken der Schultern und beugt Verspannungen vor. Ideal sind hierbei vor allem Nackenstützkissen.

Welche Größe ist ideal für das Kopfkissen?

Natürlich kommt es auch auf die Größe des Kopfkissens an. Denn wichtig ist hierbei vor allem, dass die Schulter nicht auf dem Kissen liegt. Das Kissen soll als Stütze für den Kopf- und Nackenbereich dienen, drückt nun die Schulter das Kissen nach unten, ist die Stütze hinfällig und Verspannungen sind wieder vorprogrammiert. Daher raten Orthopäden auch keine großen Kopfkissen zu verwenden, sondern lieber Kissen in der Größe 40 x 80 cm. Nur so ist ein gesunder und erholsamer Schlaf auch wirklich möglich. Wer allerdings jetzt noch die großen Kissen zu Hause hat, die aus vielen Haushalten schon verdrängt wurden, kann diese prima als Rückenstütze beim Lesen nutzen.

Welche Füllungen sind zu empfehlen?

Kissenfüllungen gibt es jede Menge und in der Regel sind die Kopfkissen auch individuell befüllbar. Wer es lieber etwas stabiler haben, aber dennoch auf die Elastizität nicht verzichten möchte, sollte auf Füllungen aus Naturhaar, wie beispielsweise Merinowolle, zurückgreifen. Doch auch eine Mischung aus Kamelhaar und Schafschurwolle wird gerne genutzt, da sich diese besonders gut aufschütteln lassen. Ein weiterer Vorteil von Naturhaarfüllungen ist der, dass keine Stauwärme entsteht und ein idealer Feuchtigkeits-Transport stattfinden kann.

Mikrofaser als Füllstoff ist beliebter denn je, da er nicht nur Parasiten, wie Milben fernhält, sondern auch für einen optimalen Feuchtigkeits-Transport sorgt. Auch hier können die Kissen individuell befüllt werden und die meisten Kissen sind bei mindestens 60 Grad in der Maschine waschbar.

Hirsekissen/Dinkelkissen
Die Kopfkissen aus Hirse und/oder Dinkel sind eine optimale Alternative zu den Federkissen. Beobachtet wurde dabei aber auch, dass Menschen mit Migräne oder häufigen Kopfschmerzen sehr positiv auf die Kissen reagieren und die Schmerzen schneller verschwinden. Jedoch sind Hirse- oder Dinkelkissen nicht für jeden geeignet. Während die einen das Geräusch beim Bewegen als Beruhigung empfinden, werden Andere hingegen dadurch gestört. Dies muss man einfach selbst testen und schauen, ob man sich damit anfreunden kann. Dinkel- oder Hirse-Kopfkissen sind in der Regel fest, haben aber den Vorteil, dass sie im Winter die Wärme speichern. Außerdem passen sie sich perfekt der Kopfform an und können von Bauchschläfern, wie auch Rücken- und Seitenschläfern gut genutzt werden.

4. Boxspringbetten

Boxspringbett – Luxuskomfort für jedermann
Immer mehr Menschen schwören auf Boxspringbetten. Komfortabel, praktisch, bequem und äußerst vielfältig. Die neuen Boxspringbetten bieten Lang- und Kurzschläfern so einiges. Dieses Bett passt sich individuell an jede Körperform und jedes Gewicht an und eignet sich für Jung und Alt. Erfahren Sie hier mehr über das Trend-Bett und welch optimalen Schlafkomfort es bietet.

Boxspringbett versus Rückenschmerzen

Rückenschmerzen können eine schmerzhafte Angelegenheit sein. Direkt nach dem Aufwachen eine falsche Bewegung gemacht und schon schmerzt der Rücken wieder. Mit verspannten Muskeln und einem Hexenschuss kommt man kaum aus dem Bett und ist erst recht nicht erholt. Nur wer richtig liegt, kann Verspannungen vermeiden und Rückenbeschwerden vorbeugen. Mit dem richtigen Bett können Sie Abhilfe schaffen. Besonders Boxspringbetten bieten diese Abhilfe. Ein Boxspringbett setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, welche alle individuell aufeinander abgestimmt sind. Statt einem normalen Lattenrost besitzt das Boxspringbett eine Federbox. Darin enthalten ist ein durchgängiger ca. 20 cm hoher Federkern. Der Federkern wird von einer robusten Holzkonstruktion gestützt. Auf dieser Konstruktion befindet sich die Matratze, welche in verschiedenen Härtegraden und Ausführungen erhältlich ist. Die Besonderheit eines Bettes dieser Art, ist eine weitere Lage. Über der eigentlichen Matratze befindet sich noch der Topper. Die zusätzliche Matratzenauflage lässt Ihre Wunschträume wahr werden. Gewünschte Liegeeigenschaften können mit der Auswahl von verschiedenen Modellen ganz individuell umgesetzt werden. Bei der Wahl Ihres Toppers gibt es verschiedene Auswahlfaktoren:

  • Wie punktelastisch soll der Topper sein?
  • Wie flächenelastisch soll der Topper sein?
  • Wie Atmungsaktiv soll der Topper sein?
  • Wie hoch soll der Topper den Feuchtigkeitstransport des Matratzensystems beeinflussen?

Topper, Federbox und Matratze bilden zusammen die perfekte Schlafunterlage und bieten optimalen Komfort für Muskulatur und Wirbelsäule.  Das System gibt punktuell oder flächenelastisch nach und die Wirbelsäule ist beim Liegen automatisch gerade. Durch die gerade Position der Wirbelsäule treten Verspannungen und Verkrampfungen erst gar nicht auf. Für Menschen, die bereits unter Rückenproblemen leiden, bietet die Einstiegshöhe ein bequemeres Einbetten. Morgens kommen Sie so leichter aus dem Bett und abends müheloser zu Bett.

Was Sie beim Kauf beachten sollten

Boxspringbetten können eine kostspielige Angelegenheit sein. Deshalb sollten Sie beim Kauf einige Punkte beachten, damit sich der hohe Preis auch auszahlt. Damit Ihre Erwartungen nicht enttäuscht werden, denken Sie beim Kauf an diese Dinge:

Aufbau und Konstruktion
Boxspringbetten haben alle den gleichen Aufbau, der dann von Hersteller zu Hersteller etwas individualisiert wird. Das Bett muss folgenden Aufbau besitzen, um Boxspringbett genannt zu werden: Federbox oder Unterbox mit Federn, Matratze, Topper. Verfügt das Bett Ihrer Wahl nicht über all diese drei Komponenten, sollten Sie den Kauf überdenken. Einige als Boxspringbetten deklarierten Betten besitzen zwar eine Unterbox, die aber keinerlei Federwirkung aufweist. Auch der Topper muss standardmäßig dabei sein und ist kein optionales Zusatzelement.

Unterbox und Matratze
Es gibt zwei grundlegende Unterschiede bei der Federbox. Sie kann über einen Bonellfederkern oder einen Tonnentaschenfederkern verfügen.

  • Bonellfederkern: Flächenelastisch. Drähte verbinden die einzelnen Bonellfedern miteinander, damit sich der Druck auf eine größere Fläche verteilt. Der Liegekomfort ist sehr weich und bequem. Eignet sich besonders für leichte Personen bis etwa 100 kg.
  • Tonnentaschenfederkern: Punktelastisch. Die tonnenförmigen Federn sind einzeln in kleine Tasche eingearbeitet. So kann der Taschenfederkern punktelastisch auf den Druck reagieren und die Matratze gibt dort nach, wo das Gewicht Ihres Körpers aufliegt. Das starke Einsinken in die Matratze wird so verhindert. Eignet sich besonders für Personen ab 100 kg, Personen mit Bandscheibenproblemen und Rückenleiden.

Bei der Wahl der Matratze gibt es ebenfalls mehrere Möglichkeiten. Sie können zwischen Kaltschaummatratze, Bonellfederkern-Matratze und Tonnentaschenkern-Matratze. Bei den Federkern-Matratzen ist die Anzahl der Federn ausschlaggebend. Bei leichten Personen empfiehlt sich eine Matratze mit mindestens 200 Federn, mittleres Körpergewicht mindestens 500 Federn und bei Personen mit einem hohen Körpergewicht mindestens 1000 Federn.
Verzichten Sie bei der Wahl des Toppers auf PU-Schaum und verwenden Sie lieber einen Topper aus Kaltschaum oder Viscoschaum. Umso hochwertiger das Material des Toppers ist, desto höher auch der Liegekomfort.

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5. Sauberkeit

Tipps für ein sauberes Bett
Am wohlsten fühlt man sich doch immer noch in einem sauberen und gemütlichen Bett. Die Kaffeetasse verschüttet, mit dem Brötchen auf die Bettdecke gekleckert, Lippenstift auf dem Kissen und die Schokolade ist auch noch auf dem Bettlaken verteilt. So stellt man sich sein Bett natürlich nicht vor. Wie man spezielle Flecken entfernt und das Bett sauber und gemütlich bleibt, lesen Sie hier.

Was ist das denn? – Fleckenarten

Manchmal ist es gar nicht so einfach zu identifizieren, um welchen Fleck es sich auf dem frisch bezogenen Bett eigentlich handelt. Auch das Entfernen der Flecken gestaltet sich von Art zu Art unterschiedlich und manchmal schwieriger.

Frische Flecken: Mineralwasser mit Kohlensäure schafft hier Abhilfe. Geben Sie ein wenig Mineralwasser auf den Fleck und warten Sie bis die Kohlensäure den Fleck eingeweicht hat. Danach versuchen Sie die den Schmutz und die Feuchtigkeit mit einem Tuch aus dem Stoff zu ziehen. Danach wie gewohnt waschen.
Kaffee: Spülen Sie den Fleck zunächst mit kaltem Wasser gründlich aus. Spülen Sie den Fleck danach mit verdünnten Salmiakgeist und kaltem Salzwasser.
Lippenstift: Einfach mit einem in Alkohol getränkten Wattebausch betupfen.
Schokolade: Versuchen Sie die Schokolade so gut wie möglich mit einem Messer zu entfernen. Feuchten Sie die betroffene Stelle an und bestreuen Sie sie mit Borax. Danach mit warmen Wasser ausspülen
Öle und Fette: Weichen Sie den Fleck in Seifenspiritus oder Weingeist ein. Reiben Sie die Stelle danach mit Seife ein. Auswaschen und fertig.
Staub und Schmutz: Bürsten Sie den trockenen Fleck einfach aus. Danach mit Seife auswaschen.
Filzstift: Fleck mit Haarspray einsprühen und nach 15 Minuten Einwirkzeit mit Wasser ausspülen.
Kugelschreiber: Betupfen Sie die betroffene Stelle mit Zitronensaft oder hochprozentigen Alkohol.
Blut: Frische Blutflecken lassen sich gut mit kaltem Wasser lösen. Ältere Flecken betupfen Sie am besten mit verdünntem Salmiakgeist. Danach spülen und wie gewohnt waschen.

Wie bekomme ich das weg? - Fleckenentfernung

Viele Flecken kann man mit Seifenspiritus, Kölnischwasser oder Weingeist entfernen. Einige Flecken benötigen jedoch eine gesonderte und spezielle Reinigung.

Grundreinigung
Nicht nur Kleidung erfordert eine Reinigung, auch Möbelstoffe müssen von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Regelmäßige Pflege ist wichtig, da die Möbelstoffe ständig mit Schmutz und Staub in Kontakt stehen. Es gibt vier klassische Reinigungsmethoden, welche so gut wie jeden Fleck entfernen. Die Reinigungsmethoden sind untergliedert in: Unterhaltungsreinigung, Fleckentfernung, Zwischenreinigung, Grundreinigung. Je nach Art und Intensität der Verschmutzung sollte man die Reinigung daraufhin anpassen. Handelt es sich um eine starke Verschmutzung, sollten Sie eine Grundreinigung durchführen. Für Polstermöbel gibt es Sprays, Flüssigreinigungen und Pulverprodukte zur Reinigung. Trockenschaumreinigungsmittel sind besonders empfehlenswert. Im Umgang mit Feuchtigkeit sollte man bei der Reinigung von Polstermöbeln nämlich vorsichtig sein. So bleibt die Unterpolsterung trocken und wird nicht unnötig beschädigt. Auch entstehen bei Trockenschaumreinigungsmitteln keine unschönen Ränder. Wer sich unsicher ist, lässt die Polstermöbel einfach in einem Fachbetrieb reinigen.

Bettdecken- und Kissenreinigung
In Bettdecken und Kissen sammelt sich ebenfalls Schmutz, Staub und Schweiß. Es reicht nicht nur die Bezüge regelmäßig zu waschen. Alle zwei bis vier Jahre sollten Sie auch Ihre Kissen und Oberbetten waschen lassen. Hierbei wird das Füllgut entfernt und in einer extra dafür angefertigten Maschine dampfgereinigt, gewaschen, getrocknet und in ein neues Inlett gefüllt. So können Sie sicher sein, dass Ihre Kissen und Ihre Bettdecke sauber und gereinigt sind.

Der Fleck muss weg

  • Spiritus: Entfernt besonders gut Fette und Harze. Achtung: Kein Brennspiritus, sondern reiner Spiritus zur Fleckenentfernung oder Seifenspiritus nutzen.
  • Seife: Gilt als wichtigstes und vielfältigstes Reinigungsmittel. Frische Flecken, Kaffee, Tee, Obst oder Wein werden mit Gall- oder Terpentinseife leicht entfernt.
  • Spülmittel: Eignet sich zur Vorbehandlung von Fett- oder Ölflecken.
  • Zitronensaft: Eignet sich zur Entfernung von Tintenflecken.
  • Salz: In Wasser verdünnt als Fleckenwasser einsetzbar. Eignet sich für Fett-, Rotwein- und Rußflecken.
  • Kölnischwasser: Eignet sich für Fettflecken.
  • Milch: Weicht Flecken ein. Mit saurer Milch lassen sich Obstflecken entfernen.
  • Zwiebelsaft: Entfernt Brandflecken.
  • Eukalyptusöl: Weicht alte und hartnäckige Teerflecken auf.

Nutzen Sie Essig als Farb-Auffrischer. Nehmen Sie zwei Teile Wasser und einen Teil Essig und weichen Sie den Stoff in dieser Lösung kurz ein.

Tipps zur Fleckenbehandlung:

  • Je früher, desto leichter
  • Bei farbigen Textilien an einer verdeckten Stelle testen
  • Zu scharfe und aggressive Mittel meiden
  • Verhindern von Rändern: gereinigte Stelle mit dem Föhn trocken föhnen
  • Dampfbehandlung empfehlenswert
  • Flüssigkeiten sparsam verwenden
  • Erst Tupfen dann Reiben
  • Nachspülen nicht vergessen
  • Pflegesymbole beachten

Milben vertreiben

Milben können schwere Allergien auslösen und sind einfach überall. Allein der Gedanke, dass das gemütliche Bett zahlreiche Untermieter besitzt, lässt Ekel aufkommen. Ganz loswerden kann man die kleinen Spinnentiere nicht. Allerdings gibt es einige Dinge, die man beachten kann, damit man die Milben zumindest minimiert. Lesen Sie hier mehr dazu.

Niemals das Bett machen
Traurig aber wahr, das Betten machen schadet Ihnen. Durch ein ordentlich gemachtes Bett wird den Milben das Überleben auch noch erleichtert. Nachts schwitzen wir eine größere Menge an Flüssigkeit aus unserem Körper heraus. Die angesammelte Flüssigkeit kann unter der zusammengelegten Bettdecke nicht richtig entweichen. So kommt es zu einer hohen Luftfeuchtigkeit zwischen Decke und Matratze. Schlagen Sie direkt nach dem Aufstehen die Bettdecke zurück und lüften Sie Ihr Schlafzimmer ordentlich durch. Achten Sie darauf, dass die Matratze währenddessen nicht bedeckt ist, sonst kann die Feuchtigkeit nicht entweichen.

Jetzt wird’s kalt – Milben einfrieren
Kuscheltiere, Kissen, Matratzen und Decken sind besonders anfällig für Milben. Damit Ihre Kinder weitestgehend ohne Milben leben müssen, frieren Sie Ihre Kuscheltiere einfach ein. Legen Sie die Stofftiere 24 Stunden lang in die Kühltruhe. Dies beseitigt jedoch nur die Milben selbst und nicht den Allergie auslösenden Milben Kot. Den Kot entfernen Sie indem Sie die Kuscheltiere regelmäßig bei mindestens 60 Grad waschen. Auch die Kleidung sollte nicht in der Nähe des Bettes angezogen werden. Beim An- und Ausziehen werden viele Hautschüppchen durch die Luft gewirbelt.

Matratzenpflege

Matratzen benötigen ebenfalls eine ordentliche Pflege, damit lange Haltbarkeit und Komfort gewährleistet werden können. Mindestens einmal im Jahr sollte man seine Matratze bei geöffneten Fenster für mehrere Stunden gelüftet werden. Zum Lüften heben Sie die Matratze soweit aus dem Bettrahmen, bis sie relativ freisteht. Um Feuchtigkeit zu vermeiden, sollten Sie die Matratze danach bei Raumtemperatur aufwärmen, bevor Sie sie neu beziehen. In der Zeit können Sie auch gleich den staubigen Lattenrost reinigen. Außerdem sollten Sie Ihr Schlafzimmer regelmäßig lüften, das verhindert Stock- und Schimmelflecken auf der Matratze. Um Kuhlen und Dellen zu verhindert, drehen Sie Ihre Matratze bei jedem Beziehen einmal um. Empfehlenswert ist es auch, die Bettdecke täglich für einige Zeit von der Matratze zu entfernen. So kann die Luftzirkulation gewährleistet werden. Um lästige Flecken zu verhindern, statten Sie Ihre Matratze mit einem waschbaren Schonbezug aus. Als Universalreiniger für Matratzen bietet sich Teppichschaum an.

Bett Sumatra

6. Feng Shui

Mit Feng Shui zum besseren Schlaf


Feng Shui – Wind und Wasser

Feng Shui wird besonders in China seit über 3500 Jahren als Wissenschaft erforscht und betrieben. Der Grundgedanke ist die Einordnung aller Dinge der Welt in fünf Grundelemente. Die fünf Grundelemente sind Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser. Sie sind mit positiver oder negativer Energie aufgeladen. Die positive Energie wird als „Chi“ bezeichnet und die negative Energie als „Sha Chi“. Ziel ist es in Harmonie mit seiner natürlichen oder selbst erschaffenen Umgebung zu leben. Die existierenden Energien sollen dafür eingesetzt und geleitet werden. Um optimale Harmonie im Schlafzimmer zu schaffen, muss man sich an einige Regeln halten.

Was heißt eigentlich Yin und Yang?

Alle sichtbaren und nicht sichtbaren Dinge dieser Welt sind in die fünf Elemente einzuordnen und tragen entweder Yin oder Yang in sich. Yin und Yang stehen im Gegensatz zueinander, sind aber gleichwertig. In welchem Zimmer nun Yin gebraucht wird oder Yang ist von Raum zu Raum verschieden. Yang steht für eine aktive Qualität und Yin für eine passive. Also empfiehlt sich Yin besonders für das Schlafzimmer als Ruheraum.

  • Yin: passive Qualität, steht für Passivität, Dunkelheit, Weiblichkeit, Winter, Kälte, sanfte Farben (grün, blau, braun)
  • Yang: aktive Qualität, Aktivität, Helligkeit, Männlichkeit, Sommer, Wärme, aktive Farben (rot, orange, gelb)

Die Wohnung sollte immer ausgeglichen sein. Yin und Yang müssen immer im Gleichgewicht sein, sonst herrscht Energielosigkeit und Passivität.

Die fünf Elemente

Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser bilden die fünf Grundelemente im Feng Shui. Durch Naturbeobachtungen gelang es den Chinesen Gesetzmäßigkeiten für ein Symbolsystem abzuleiten. Sie stimmen Ihre Umgebung, Materialien und Farben so aufeinander ab, dass Harmonie herrscht. Da alles in unserem Universum permanent in Bewegung ist, stehen auch die Elemente nie still. Sie bilden einen zweigliedrigen Kreislauf.

  • Schöpferischer Kreislauf: Zwei Elemente stärken sich bzw. halten sich aufrecht. Feuer wird durch Holz gefördert bzw. aufrechterhalten.
  • Kontrollierender Kreislauf: Zwei Elemente schwächen sich gegenseitig. Wasser kontrolliert Feuer, da Wasser Feuer löschen kann.

Auch hier darf kein Element überwiegen und das Gleichgewicht stören. Wie auch Yin und Yang müssen die fünf Elemente im Einklang miteinander sein.

Regeln für besseres Schlafen

Das Schlafzimmer ist ein Yin-Raum. Hier soll Ruhe und Erholung stattfinden. Im Bereich des Schlafzimmers sorgt Yin eben für diese Ruhe und Dunkelheit, die Sie für erholsamen Schlaf benötigen. Im Feng Shui steht das Schlafzimmer für Wohlergehen und Harmonie der ganzen Familie. Bei der Position des Bettes müssen einige Dinge beachtet werden. Himmelsrichtung, Zuordnung zur Form und Struktur des Raumes, Richtung von Kopf und Fuß und die Lage zum Fenster bzw. der Tür sind sehr wichtig. Steht Ihr Bett an einer Position, wo negative Energie herrscht, kann es zu Schlafstörungen und kurzen Nächten kommen. Sind sie nicht erholt, schränkt dies auch Ihre Lebensqualität ein.

Günstige Positionen des Bettes

Sie sollten Ihr Bett in einer Ecke des Zimmers platzieren, in der die von der Tür ausgehende negative Energie nicht auf Sie wirken kann. Das heißt: Bett niemals gegenüber der Tür aufstellen.

Das Kopfende des Bettes sollte immer an einer Wand stehen. So fühlen Sie sich sicher und die negative Energie einer leeren Ecke kann nicht aus Sie einwirken. Droht negative Energie einer Tür, können Sie mit einem Paravent Abhilfe schaffen.

Verzichten Sie am besten ganz auf Spiegel im Schlafzimmer. Falls Sie diese Möglichkeit nicht haben oder einfach nicht auf einen Spiegel im Schlafzimmer verzichten möchten, platzieren Sie ihn so, dass er vom Bett aus nicht sichtbar ist und er nicht zum Bett hin reflektiert.

Ungünstige Position des Bettes

Platzieren Sie ihr Bett niemals direkt gegenüber der Tür. Von ihr gehen nämlich negative Energien aus, die Ihren Schlaf stören.

Ein Spiegel darf nicht direkt vor dem Bett stehen. Die Reflektion stört ebenfalls das Wohlergehen und die Regeneration im Schlaf.

Stellen Sie Ihr Bett niemals schräg in eine Ecke. Hinter Ihrem Kopfteil kann sich sonst negative Energie sammeln.

Sie sollten Ihr Bett niemals zwischen Fenster und Tür positionieren. So kann die negative Energie ungehindert auf Sie einwirken.

Gesunder Schlafplatz: So geht’s!

Erholung, Entspannung, Ruhe. Das sollte ein guter Schlafplatz bieten. Wir verbringen um die acht Stunden täglich im Bett, bei der langen Zeit sollte man etwas Erholung erwarten dürfen. Viele Menschen wachen trotzdem jeden Morgen übermüdet auf oder leiden an Schlafstörungen. Ursachen gibt es viele. Oft ist aber weder Alkohol noch die Ernährung schuld, sondern der Schlafplatz selbst.

Mit dem richtigen Bett zur Erholung

Das Bett in dem Sie jeden Tag schlafen, hat einen entscheidenden Einfluss auf Ihre Schlafqualität.

  • Achten Sie auf die richtige Matratzen-Lattenrost-Kombination.
  • Wählen Sie Ihrem Körpergewicht entsprechend den richtigen Härtegrad aus und gehen Sie sicher, dass Schulter-und Beckenbereich etwas einsinken, aber die Taille weiterhin gut gestützt wird.
  • Vermeiden Sie Federkernmatratzen und Betten mit zu viel Metall. Durch das magnetische Metall kommt es zu Veränderungen des Erdmagnetfeldes. So können Sie sich nicht unterbewusst nach Norden ausrichten und es kommt zu Irritationen im Schlaf.
  • Vermeiden Sie außerdem Magnetfeldmatten. Magnetfeldmatten sollte man nur zeitlich begrenzt zu therapeutischen Zwecken nutzen. Auf Dauer können diese Matratzen sogar gefährlich werden. Sie sind nur in Zusammenarbeit mit einem Arzt zu verwenden.
  • Prüfen Sie Bett, Matratze und Bettwäsche auf Schadstoffe. Manche Hersteller werben mit einer Schadstoff-Prüfungs-Garantie, achten Sie auf so etwas.

Achtung Elektrosmog

Achten Sie darauf, dass Ihr Schlafplatz möglichst wenige Elektrogeräte enthält. Elektromagnetische Felder können die Schlafqualität nämlich erheblich stören. Man unterscheidet in niederfrequente Felder und hochfrequente Felder. Niederfrequente Felder sind zum Beispiel der Hausstrom. Hochfrequente zum Beispiel Mobilfunk. Hierbei sollten Sie einiges beachten:

  • Schluss mit Kabelsalat: Verlängerungskabel, Verteilersteckdosen und Kabeltrommeln gehören nicht unter Ihr Bett. Durch die entstehenden Felder wird Ihr Schlaf gestört.
  • Wenn möglich, nur abgeschirmte Leitungen verwenden.
  • Vermeiden Sie unnötig Elektrogeräte im Schlafzimmer. (Fernseher, Handy, Radiowecker)
  • Nutzen Sie keine Heizdecken, denn diese verursachen starke elektrische Felder.
  • Verwenden Sie keine Elektrogeräte mit Eurostecker. Ihnen fehlt die Erdung, so erhöht sich die Elektrosmog-Belastung.
  • Nur so viel schnurlose Kommunikationstechnik wie wirklich notwendig nutzen.
  • Überprüfen Sie mit einem Fachmann Ihre Elektrosmog-Belastung.

Checkliste: Harmonie im Bett

Optimal wäre ein rechteckiges oder quadratisches Schlafzimmer, so können Sie alle Feng Shui Tipps einhalten. Bei einem L-förmigen Zimmer hilft oft ein Paravent.

  • Keine Spiegel im Schlafzimmer
  • Keine Elektrogeräte
  • Keine Pflanzen
  • Bett aus Naturmaterialien und ohne scharfe Kanten
  • Kopfteil des Bettes direkt an der Wand
  • Kopfteil des Bettes niemals an einer Wand, die an ein Badezimmer grenzt
  • Bett nicht in einer Linie mit zwei Türen oder Fenstern positionieren
  • Bett niemals unter Hängeschränken, Regalen oder Balken
  • Bett am besten parallel zu einem Fenster
  • Fensterabstand von mindestens 60 cm
  • Gedeckte Farben, gedämpfte Beleuchtung
  • Klare Formen, keine Überfüllung
  • Schlafzimmer nicht allzu nah am Wohnungseingang
  • Das Schlafzimmer ist kein Arbeitsplatz
  • Verbannen Sie Elektrogeräte
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